Detox im Januar – warum ich heute mehr esse als früher

Detox im Januar – warum ich heute mehr esse als früher

(und mein Körper es mir dankt)

Früher, wenn mir jemand nur das Wort Detox erwähnt hat,
hat mein Magen reflexartig geknurrt.
Nicht aus Hunger – eher aus Angst.

Detox klang für mich nach:
Verzicht, schlechter Laune, leerem Kühlschrank
und dem Gefühl, dass zwar ein paar „schlechte Zellen“ verschwinden,
aber meine Lebensfreude gleich mit entsorgt wird.

Und ganz ehrlich:
Auch wenn dabei theoretisch ein paar Altlasten verschwinden –
wenn am Ende auch noch der Spass weg ist,
war es für mich nie eine Option.

Bis ich verstanden habe:

👉 Detox ist kein Verzicht.
👉 Detox ist eine Befreiung von Unerwünschtem.
👉 Und vor allem: ein liebevoller Neubeginn für den Körper.

Und genau deshalb liebe ich den Januar dafür.


Januar – mein Verwöhnmonat für den Körper

Ich faste im Januar nicht im klassischen Sinn.
Ich hungere nicht.
Im Gegenteil: Ich nähre meinen Körper bewusst – jeden Tag.

Mein Januar ist kein „weniger“,
sondern ein besser.


Was die Wissenschaft dazu sagt (und warum ich das spannend finde)

Der japanische Zellbiologe Yoshinori Ohsumi erhielt den Nobelpreis für Medizin,
weil er einen faszinierenden Prozess erforscht hat: Autophagie.

Ganz einfach erklärt:
Unser Körper kann alte, beschädigte oder fehlerhafte Zellbestandteile selbst abbauen und recyceln.
Eine Art inneres Aufräumen.

Dieser Prozess wird unter anderem dann aktiviert,
wenn der Körper nicht dauernd überlastet,
sondern gut versorgt und entlastet wird.

Und genau hier liegt für mich der Schlüssel:
👉 nicht hungern,
👉 sondern hochwertige Nährstoffe liefern,
damit der Körper seine Arbeit machen kann.


Meine persönliche Januar-Routine (ganz ehrlich & alltagstauglich)

🌅 Der Morgen

  • Ölziehen mit schwarzem Sesamöl
    (nährstoffreicher als klassisches Sesamöl)
  • ein Glas warmes Wasser
  • 2 TL Schwarzkümmelöl
  • 10–15 Minuten Übungen, um den Lymphfluss anzukurbeln
  • Kein Stress. Kein Leistungsdruck.
    Einfach sanft in den Tag kommen.

☕ Mittag und Abendessen

Ein wichtiger Teil meines Detox-Januars sind fermentierte Lebensmittel.
Ich esse regelmässig Sauerkraut – nicht als kleine Beilage, sondern ganz bewusst als Nahrung für meinen Darm.

Fermentiertes unterstützt die Darmflora, stärkt das Immunsystem und hilft dem Körper dabei, Nährstoffe besser aufzunehmen. In Kombination mit hochwertigen Ölen ist das für mich ein echtes Dream-Team.

Über den Tag verteilt trinke ich viel:

  • warmes Wasser
  • Tee mit Zitrone, Ingwer und Nelken
  • Kaffe ohne Milch mit 1 TL Baumnussöl 

Vor allem über Mittag liebe ich:

  • feine, wärmende Gemüsesuppen
  • einfach, saisonal, gut verdaulich

Suppen entlasten den Darm, versorgen den Körper mit Mineralstoffen und wärmen von innen – genau das, was der Körper im Januar braucht.

Am Abend gibt es bei mir wieder viel Gemüse und wenn Fleisch dann richtig gutes vom Metzger.

Kein Dogma. Kein Zwang.
Nur gutes Essen.


🌙 Abendritual

Mein Körper darf auch nachts regenerieren.

  • Gesicht gründlich abends reinigen (nie morgens)
  • Traubenkernöl + Aprikosenkernöl
  • danach meine Nachtcreme

Pflege ist für mich Teil von Detox.


Worauf ich im Januar bewusst verzichte

Nicht aus Zwang, sondern weil es sich richtig anfühlt, verzichte ich im Januar auf:

  • Süsses
  • Alkohol
  • Milchprodukte
  • kalte Speisen
  • stark Verarbeitetes

Ich esse lieber Fisch als Fleisch
und lasse alles weg, was meinen Körper zusätzlich belastet.

Es geht dabei nicht um Verbote,
sondern um eine Pause für das Verdauungssystem.


Warum gute Öle dabei so wichtig sind

Stell dir deinen Körper wie eine Teddybären-Manufaktur vor 🧸
Wenn du nur billige, dünne Fäden verwendest,
sehen die Bären vielleicht kurz gut aus –
aber bald reissen die Nähte, Knöpfe fallen ab und Löcher entstehen.

Oder wie eine Küche:
Mit schlechten Zutaten hilft auch das beste Rezept nichts.

👉 Qualität entscheidet.

Kaltgepresste Bio-Öle:

  • liefern essentielle Fettsäuren
  • enthalten natürlich vorkommende Vitamine
  • helfen dem Körper, fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) aufzunehmen
  • unterstützen Verdauung und Darmfunktion
  • wirken nährend, nicht reizend

Sie füllen den Körper mit dem,
was er im Winter dringend braucht.


Die drei Detox-Öle für meinen Januar

  • Schwarzes Sesamöl – Tiefe, Mineralstoffe, Zellnahrung
  • Camelinaöl – Balance, Omega-3, Alltagstauglichkeit
  • Schwarzkümmelöl – Immunsystem, Darm, innere Stärke
  • Nicht als Kur.
    Sondern als monatliche Aufbauphase.

Fazit – Detox heisst: auffüllen statt verzichten

Detox bedeutet für mich:

  • den Körper ernst nehmen
  • ihn mit Wertvollem füllen
  • ihm Zeit geben – mindestens einen Monat

Damit er gestärkt, genährt und widerstandsfähig
durch die Wintermonate kommt.

Und ganz ehrlich:
Wenn Detox sich so anfühlt,
bleibe ich gerne dabei.

 

FAQ

Was bedeutet Detox im Januar?
Detox im Januar bedeutet, den Körper nach den Feiertagen bewusst zu entlasten und mit nährstoffreichen, unverarbeiteten Lebensmitteln zu versorgen – ohne zu hungern.

Muss man für Detox fasten?
Nein. Detox kann auch ohne Fasten funktionieren. Warme Mahlzeiten, viel Gemüse, fermentierte Lebensmittel und hochwertige Öle unterstützen den Körper auf sanfte Weise.

Welche Rolle spielen Öle beim Detox?
Kaltgepresste Bio-Öle liefern essenzielle Fettsäuren, unterstützen die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und fördern eine gesunde Verdauung.

Ist Detox auch im Winter sinnvoll?
Ja. Gerade im Winter helfen warme Speisen, Suppen und Tees dem Körper, sich zu regenerieren und das Immunsystem zu stärken.

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